20 Comments

  1. Hans Harz
    29. Oktober 2017 @ 16:08

    Hallo Michael,

    die Gebührenstruktur von Agora ist schon interessant; verglichen mit Captrader (mein Broker) kommt bei regem Handel schon ein nettes Sümmchen zusammen, was man bei Agora sparen könnte.

    Mein Frage: Verwendet Agora nicht die TWS von IB? Auf der Homepage steht als Handelsplattform „ATS“, von der ich bislang noch nichts gehört habe? Wie sind hier Deine Erfahrungen im Vergleich zur TWS, die Du ja von Lynx kennst?

    Gruß, Hans

    Reply

    • derstillhalter
      29. Oktober 2017 @ 16:52

      Hallo Hans,

      AGORA verwendet auch die TWS. ATS heißt AGORA Trading System und ist eine TWS Version. Zumindest ist mir im Vergleich zu Lynx kein Unterschied aufgefallen, bis auf die Kommissionen natürlich 😉
      Solltest du dich entschließen den Broker zu wechseln, sollte das kein Problem sein. Du kannst dein Geld von Captrader innerhalb von Minuten zu AGORA transferieren.
      Bei weiteren Fragen dazu kannst du mir auch gerne eine E-Mail schreiben.

      Lg Michael

      Reply

  2. Mike
    29. Oktober 2017 @ 17:32

    Hallo,
    ich vertrete da eine andere Ansicht. Die deutschen IB – Ableger sind in Zeiten niedriger Volatilitäten im Bezug auf die zu zahlenden Gebühren nicht mehr nutzbar.

    Besonders im Handel mit Aktienoptionen fallen die Gebühren doch sehr start ins Gewicht.

    Ich habe auch ein Konto bei Agora eröffnet, nie aber ein Trade aufgrund der Gebühren vorgenommen.

    Reply

    • derstillhalter
      29. Oktober 2017 @ 18:05

      Hallo Mike,

      nicht mehr nutzbar würde ich nicht behaupten. Man kann mit den Gebühren dennoch sehr profitabel handeln. Aber natürlich sind die Kommissionen ein wichtiger Punkt, daher bin ich auch zu AGORA gewechselt. Handelt man hier sehr viel, kann man mit AGORA auch über die Gebühren verhandeln.

      Die einzige wirkliche Alternative die mir einfällt ist ein Konto bei IB direkt. Allerdings sind hier die Mindestanforderungen entsprechend hoch, eine Mindesteinlage von 10.000$ will nicht jeder machen. Auch muss man einen gewissen monatlichen Umsatz machen, sonst verlangt IB eine Umsatzgebühr. Gerade für Anfänger ist das meiner Meinung nach völlig ungeeignet.

      Auch nicht zu vernachlässigen ist der Support den die deutschen Reseller wie AGORA bieten. Gerade am Anfang ist es wichtig, das man jemanden Fragen stellen kann bezüglich der Handelsplattform. Und auch ich benutze den Support noch ab und zu.

      Bei welchem Broker bist du jetzt?

      Lg Michael

      Reply

      • Mike
        30. Oktober 2017 @ 08:09

        Hallo Michael,

        man sollte vorher unterscheiden was man als Anfänger möchte, das Trading mit Optionen grundsätzlich erstmal lernen oder profitabel traden. Im Fall eins sind die deutschen Ableger durch den angebotenen deutschen Support vorzuziehen.

        Möchte man dazu noch profitabel traden , wird es schon schwierig.

        Es wird zum Einstieg empfohlen nur „defined Risk“ Strategien zu verwenden. (Bull Put Spread, Iron Condor, Iron Fly) die Prämieneinnahmen liegen bei diesen Stratgien je nach persönlicher Risikoeinstellung zwischen 40 $ und 250 $.

        Ich verwende Strikes zwischen 3 Punkte und 5 Punkte das, begrenzt meine Verlust auf max. 300$ oder 500 $ abzüglich Optionsprämie (Black Swan)

        Bei einem Bull Put Put Spread sind das 2 Kontrakte, bei einem Iron Condor 4 Kontrakte.
        Pro turn zahle ich eine Gebühr das sind bei einem Bull Put Spread 4 turns und bei einem Iron Condor 8 turns.

        Bei einem Exit von 30 % des Restwertes fallen die Gebühren doch sehr stark ins Gewicht.

        Anders verhält es sich mit dem traden von Naked Options oder dem traden von Indexoptionen, hier sind die Einnahmen dann wesentlich höher und die Gebühren fallen nich so stark ins gewicht. Ob man dann noch Anfänger ist, wenn man diese Produkte verwendet bzw. diese Strategien verwendet , weiß ich nicht.

        Ich habe zwischen IB – direkt und Tastytrade verglichen habe ein Konto bei Tastytrade eröffnet.
        ($ 2000 Minimum) , die Gebühren sind teilweise günstiger als bei IB – Direkt. Der einzige Nachteil ist, das Konto wird in US-Dollar geführt und man hat das Währungsrisiko.

        Reply

        • derstillhalter
          30. Oktober 2017 @ 08:51

          Hallo Mike,

          danke für deine Antwort. Auch als Anfänger sollte man versuchen profitabel zu handeln, sonst ist das ganze mehr oder weniger sinnlos. Ich habe anfangs bei Lynx 3,50$ pro Option bezahlt konnte auch profitabel handeln. Ich bin allerdings nur Trades eingegangen wie ich mind. 50$ Prämie bekam und bei Spreads mind. 65$. Auch handle ich die meisten Optionen short. Meiner Meinung kann man das auch als Anfänger machen, allerdings nur 1 bis 2 Positionen gleichzeitig.
          Klingt interessant, ich muss zugeben mit Tastytrade habe ich mich noch nicht wirklich auseinander gesetzt. Im Währungsrisiko sehe ich nicht das große Problem, besonders bei kleinen Konten, da es auch zu deinen Gunsten sein kann. Hat Tastytrade eine Einlagensicherung, bzw wie hoch ist diese?

          Lg Michael

          Reply

          • Mike
            30. Oktober 2017 @ 14:51

            Hi,
            für 65 $ Prämie musst du heute schon eine weile suchen oder die Strikes sind dementsprechend weit auseinander, was das Risiko erhöht. (Black Swan )

            Ich glaube du meinst das hier :
            tastyworks is a member of the Securities Investor Protection Corporation („SIPC“). Therefore, funds are available to meet customer claims up to $500,000, which includes a maximum of $250,000 for cash claims. Apex Clearing (tastyworks‘ Clearing Firm) has arranged for additional coverage above the standard SIPC limits. This supplemental coverage provides protection for securities and cash up to an aggregate of $150 million, subject to maximum limits of $37.5 million for any one customer’s securities and $900,000 for any one customer’s cash. This „insurance above SIPC coverage“ protection is supplemental to the coverage provided by the Securities and Investor Protection Act, which is administered by SIPC and is subject to certain conditions and limitations, details of which are available upon request.

            Please note that both SIPC and „insurance above SIPC coverage“ provide protection against the loss of securities and cash due to the insolvency of a brokerage firm, not against trading losses or fluctuation/ depreciation in the market value of customer securities.

            For additional information on SIPC coverage, including a brochure upon request, please contact SIPC at asksipc@sipc.org or visit the SIPC website at http://www.sipc.org.

          • derstillhalter
            30. Oktober 2017 @ 15:00

            Hallo Mike,

            stimmt, der Strike ist weiter auseinander. Allerdings muss ich so auch weniger Positionen handeln um den selben Gewinn zu erzielen, als bei weniger Prämieneinnahme, was natürlich auch dazu beträgt mein Risiko zu reduzieren. Weiters habe ich verschiedene Positionen gleichzeitig im Depot, auch Futureoptionen, so teile ich mein Risiko auf.
            Ja genau, danke.

            Lg Michael

  3. Axel Hervatin
    29. Oktober 2017 @ 18:36

    Hallo Michael,

    interessante Analyse und die Probleme am Anfang kenne ich auch. Zum Glück hatte ich einen Bekannten, der mir sehr gut helfen konnte und ich nicht viel ausprobieren musste. Ich habe mir ein Konto bei IB besorgt und die Gebühren belaufen sich dort pro Trade bei OPT/FOP und Aktien um die 1$. Bisher habe ich auch nichts günstigeres als das gesehen.
    Ich frage mich, warum ich einen anderen Broker nehmen sollte, wenn doch am Ende alle die TWS nutzen und somit irgendwie Derivat von IB darstellen…? Oder habe ich da was fundamentales übersehen? IB hat deutschen Support und für mich bisher keine Einschränkungen.

    Bin mal gespannt, was Deine Meinung dazu ist.

    Viele Grüße

    Axel

    Reply

    • derstillhalter
      29. Oktober 2017 @ 18:46

      Hallo Axel,

      ich wüsste auch keinen günstigeren Broker als IB. Ich denke auch nicht das du fundamentales übersehen hast.
      Allerdings verlangt IB sehr hohe Mindestanforderungen. Man muss gerade am Anfang sehr viel Geld in die Hand nehmen und regelmäßig handeln, da IB einen gewissen monatlichen Umsatz verlangt. Und das ist nicht gerade Anfänger freundlich. IB ist mehr spezialisiert auf erfahrene Händler. IB hat zwar einen deutschen Support, doch der arbeitet merklich langsamer als bei den deutschen Resellern – zumindest ist das mir so ergangen als ich mit IB geschrieben habe.

      lg Michael

      Reply

  4. Andreas
    30. Oktober 2017 @ 12:58

    Hallo,

    ab wann ist es für euch ein kleines Konto?
    Was ändert sich dann für euch bei einem größeren Konto?
    Welche Auswirkungen haben da die Gebühren?

    LG Andreas

    Reply

    • derstillhalter
      30. Oktober 2017 @ 14:53

      Hallo Andreas

      ein kleines Konto ist ab 2.000€, kleiner geht es nicht, da man sonst kein Marginkonto eröffnen kann. Bei einem größeren Konto, ca. ab 5.0000€ kann man auch größere Positionen eröffnen. Das heißt, Positionen wo man mehr Prämie einnimmt. Und dadurch fallen die Kommissionen nicht mehr so stark in das Gewicht.

      Lg Michael

      Reply

  5. Lukas
    3. November 2017 @ 18:02

    Verstehe ich es richtig mit dem Margin, dass das auch für Optionen / Optionsscheine gilt und nicht nur fürs Forex? Das würde heißen, dass man mit weniger als 2000 EUR Optionen gar nicht handeln kann bei Agora?

    Reply

    • derstillhalter
      3. November 2017 @ 19:20

      Hallo Lukas,

      ja richtig, du brauchst zum Handel mit Optionen mindestens 2.000€. Ich persönlich kenne auch keinen Broker wo man mit weniger als 2.000€ Optionen handeln kann.
      Achtung: Optionen und Optionsscheine sind zwei verschiedene Welten. Ich werde darüber in nächster Zeit einen Artikel schreiben.

      Lg Michael

      Reply

      • Lukas
        3. November 2017 @ 22:13

        Hi,

        Gilt das dann auch für Optionsscheine? Bei OnVista z.b. ist keine Mindesteinlage nötig so weit ich informiert bin.

        VG

        Reply

        • derstillhalter
          4. November 2017 @ 09:56

          Hallo Lukas,

          nein für Optionsscheine gilt das nicht. Allerdings kannst du bei Optionsscheinen auch nicht vom Zeitwertverfall profitieren. Und wir verdienen unser Geld mit dem Zeitwertverfall. Darüber habe ich ein kleines Buch geschrieben und einen Online-Kurs gemacht, finden kannst du die Produkte unter Shop auf meiner Webseite.

          Lg Michael

          Reply

          • Lukas
            4. November 2017 @ 13:50

            Super, vielen Dank!

          • derstillhalter
            4. November 2017 @ 21:52

            Gerne.
            Bei Fragen einfach melden.

            Lg Michael

  6. Mike Kublank
    3. November 2017 @ 22:48

    Hi,
    für den Handel mit Optionen benötigt man ein Marginkonto, die gesetzliche Mindesteinlage für ein Marginkonto beträgt 2000 $.

    Daher gibt es bei allen Broker die Vorgabe von 2000 $ Mindesteinlage zur Eröffnung eines Marginkonto.

    Ein Konto für den Forexhandel kann auch mit weniger Kapital eröffnet werden, je nach Broker gehts bei 100 € los.

    Gruß Mike

    Reply

  7. Wie trade ich erfolgreich? - derstillhalter.com
    15. Mai 2018 @ 00:14

    […] Mit ein wenig Recherche spart man hier bares Geld. Trade für Trade. Das wird gerade von Anfängern oft unterschätzt. Bei den Brokern gibt es nicht den „einen“ Broker. Es kommt immer darauf an, was du damit handeln willst. So habe ich meinen Broker gefunden. […]

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